Komfort trifft auf Design: INTERBOOT präsentiert Neuheiten

48. Wassersport-Ausstellung in Friedrichshafen mit zahlreichen Premieren im Segel- und Motorboot-Bereich für die Saison 2010

Kleine Raumwunder mit viel Komfort und formschönen Linien, luxuriöse Motorboote oder umweltfreundliche Elektro-Flitzer: Auf der 48. Auflage der INTERBOOT, die morgen (Samstag, 19. September) beginnt und bis Sonntag, 27. September 2009 läuft, zeigen 510 Aussteller in acht Hallen auf über 60.000 Quadratmetern Fläche ihre Neuheiten. Alleine 50 Neuheiten werden im Motorboot-Bereich erwartet, aber auch im Segment der Segelboote gibt es zahlreiche Premieren.

Das Highlight im Segment der Motorboote ist die Boesch 970 St. Tropez. „Mehr Luxus, mehr Eleganz, mehr Kraft und auch Sicherheit geht nicht“, meint Wassersportjournalist Mathias Müller. In Friedrichshafen wird die Mahagoni-Runabout erstmals vor Messepublikum präsentiert. Die sogenannte „Lounge“ hinter den Vordersitzen bietet sechs Personen Platz. Dahinter ist eine fast vier Quadratmeter große Liegewiese, von der aus der „Pool“-Bereich betreten werden kann. Dort befindet sich eine Badeplattform, und – stilgerecht – eine Dusche, ein Kühlschrank und ein Gläserhalter. Mit 760 PS erreicht das Boot eine Geschwindigkeit von 76 Stundenkilometern. Bei aller Eleganz und Schnelligkeit überrascht das offene Sportboot aber vor allem mit der Entwurfskategorie B „außerhalb von Küstengewässern“. Das bedeutet, dass es bis zu einer Windstärke von einschließlich acht Beaufort und einer signifikanten Wellenhöhe von vier Metern gefahren werden darf.

Eine französische Yacht steht auf dem Stand des Segelzentrums Kagerer. Die Dufour 405 Grand’Large ist für den Titel zur „Yacht of the Year“ nominiert. Der Tourer beeindruckt nicht nur durch sein Interieur mit viel Komfort, auch was die Segelleistungen betrifft, sticht das Schiff aus der Masse der Cruiser heraus.

Die Bavaria Yachtbau kommt mit zwei Deutschland-Premieren nach Friedrichshafen. Die Giebelstädter stellen mit der Cruiser 32 und dem neuen Werft-Flagschiff, der Cruiser 55, zwei Yachten vor, die mit ihrem neuen Design für Aufmerksamkeit sorgt. Mit formschönen Linien und enormem Platzangebot über und unter Deck zeichnet sich die kleine Schwester „Cruiser 32“ aus. Bemerkenswert ist auch die Badeplattform, welche die Yacht auch für Familien interessant macht. „Wir sind unserem Ziel treu geblieben und haben viel Boot in unseren kleinsten Segler gepackt“, zeigt sich CEO Andres Cardenas zufrieden.

Es gibt jedoch nicht nur ausgewachsene Yachten auf der INTERBOOT zu sehen. Auch im Segment der Sub-25-Fuß-Schiffe finden Besucher interessante Boote. So stellt Importeur Werner Häfele von Hunter-Yachts die Hunter 25 erstmals in Deutschland vor. Das Schiff glänzt durch sein Raum- und Komfortangebot. „Mit diesem Schiff ist man unabhängig, denn es kann von jedem gehobenen Mittelklassewagen gezogen werden“, betont Werner Häfele, und weist auf das Gespann-Gesamtgewicht von nur 2134 Kilogramm hin.

Auch die neue Regal 2550 wird dem Publikum zum ersten Mal in Friedrichshafen gezeigt. Importeur Uwe Fröhlich vom Boote-Center Fröhlich schwärmt: „Das Boot begeistert einfach durch sein Konzept vom großen Innenraum, von hoher Qualität und schöner Optik, und von verschiedenen Motorisierungen, welche die rund 60.000 Euro teure Regal auf bis zu 90 Stundenkilometer beschleunigen können.“ Weil der weltweit größte Familiengeleitete Motorboot-Hersteller aus Orlando/Florida nicht auf Halde produziert, sind Lieferzeiten von bis zu sechs Monaten möglich.

Erstmalig mit Elektro-Antrieb ist die Thoma R670 ausgestattet. „Das Schiff war noch nie im Wasser“, sagt Firmeninhaber Walther Thoma und unterstreicht den Begriff „Weltpremiere“. Verantwortlich für den Vortrieb ist ein 40 KW starkes Elektro-Aggregat der österreichischen Firma Kräutler, welches von einem Erun Lithium-Polymer-Akku gespeist wird. Für den Wasserskifahrer hinter dem Boot bedeutet dies: Keine Abgase, nur frische Seeluft und jede Menge Spaß.

Die INTERBOOT ist von Samstag, 19. bis Sonntag, 27. September 2009 täglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet; der Messehafen täglich bis 19 Uhr.

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